Gedanken zum Tag

Lieber Leser,

hier finden Sie kleine Denkanstöße für den Tag.
Keine unwiderruflichen Wahrheiten, sondern nur kleine Ideen, auf die ich so stoße und sie hier weitergebe.
Ich wünsche Ihnen wundervolle und gesegnete Tage.

26.1.17
Heute morgen habe ich in der Bibel einen nicht sofort verständlichen Text gelesen…es ging um den Aufbau von Jerusalem (Nehemia 3.1-35)

zwei Seiten nur von Söhnen von…die immer einen Teil aufgebaut haben, kleine Teile…..zig Söhne……hab nicht kapiert, warum das da steht……aber am Ende war Jerusalem wieder aufgebaut….verstehst du was ich meine….da gab es nicht EINEN der Jerusalem aufgebaut hat, sondern immer nur ganz viele die immer nur einen kleinen Teil (von ihrem Haus bis zum nächsten) aufgebaut haben…..
Aber was heißt das für uns, in unserer heutigen Zeit?
Für mich bedeutet das übersetzt, jeder hat SEINE Aufgabe zu leisten, damit am Ende das Große Ganze gut sein kann….hätte der eine Mensch dem anderen Mensch mit rumgepfuscht, wäre er mit seiner Arbeit vielleicht nicht fertig geworden, oder der Andere wäre unmotiviert geworden oder es hätte Ärger gegeben, weil der sich da einmischt und der andere sich bevormundet fühlt…..oder oder oder……

Ich glaube vielmehr, jeder hat seinen Auftrag……diesen Auftrag als Aufgabe zu erfüllen, reicht völlig aus…..und wenn es sich als zu viel anfühlt, dann vielleicht deshalb, weil du dich schon wieder in die Aufgabe anderer einmischt.
 

Und manche Dinge brauchen Zeit, wenn du Überstunden machst und die Dinge somit schneller fertig werden, könnte es sein, dass du dich in die höhere Ordnung einer normal sterblichen Menschenarbeit einmischt und somit das ursprünglich gemeinte Ergebnis verfälscht….. oder oder oder……

Ich weiß, die Vielzahl der Konzerne und Arbeitgeber verlangen 200% Arbeitsleistung……aber warum? Weil keiner mehr bei sich anfängt, Dinge zu ändern. Das wirkliche Gottvertrauen fehlt, dass er uns führt, wenn wir die Grundregeln der Achtsamkeit befolgen.

 Lange Rede kurzer Sinn: Lebe achtsam und gründlich….und zu gründlich gehört auch, dass deine Arbeitsinstrumente gereinigt und sortiert gehören, sprich dein Körper zB Ruhezeiten braucht….
(Selbst)Disziplin hat nichts mit über seine Grenzen gehen zu tun, sondern viel mehr mit Achtsamkeit der höheren Ordnung gegenüber. Und dazu gehört auch, sein Arbeitsmaterial zu achten.
Nimm deinen Körper als Arbeitsmaterial wahr, wenn es dir dann hilft, dich besser um ihn zu kümmern…….;-)
 

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Tag

 

7.2.17
Auf die Frage wie kann ich glauben, dass es Gott geben kann,

wo es doch so zugeht in der Welt, wo es doch so viele Kriege und erbärmliche Krankheiten gibt, wo es doch so viele Ungerechtigkeiten und Bosheiten gibt, wo doch nur die Reichen stark und erfolgreich sind, wo doch die Erde immer mehr kaputt geht…….wie soll man denn da an einen Gott glauben? Nein, Gott kann es nicht geben…….

Hm, wie viele Menschen sehe ich im Schwimmbad, in der Sauna, im Sommer barfuß über die Straße laufen……mit so schlechten Füßen, mit kaputter dicker Hornhaut, ungepflegt und viel zu langen Zehennägeln…..hm, es scheint nirgends ein Fußpflegerin zu geben.

aber mich zB gibt es…..da bin ich mir ganz sicher. Wieso laufen diese Menschen also so rum?
Ganz einfach, aus dem selben Grund weshalb sie nicht wissen dass es Gott gibt – sie suchen nicht danach. Sie bräuchten nur mal ins Branchenbuch zu schauen und würden zig Fußpfleger/innen finden, sich nur mal auf den Weg machen und sich darum kümmern.

Ja ich gebe zu vielleicht hinkt dieser Vergleich ein wenig…aber ist es nicht so auch mit Gott? Wie viele Menschen von denen die behaupten, es gäbe keinen Gott, haben sich WIRKLICH mit offenem Herzen dran gemacht ihn wirklich zu suchen und zu ihm zu kommen, sind bereit, sich wirklich auf ihn einzulassen.

Wir Menschen neigen dazu alles unter Kontrolle zu behalten. Auch bei mir kommen Kunden und sagen mir, wie ich ihre Füße zu behandeln habe…ja das können sie schon machen, aber das Ergebnis wird nicht das Selbe sein, als wenn sie sich einfach mal drauf einlassen und vertrauen, dass ich es besser weiß – es ist mein Job!

Vertrauen wir auf Gott und noch besser auf Jesus Christus,  denn er ist für uns zuständig (der Vater übergab das Gericht an den Sohn – Johannes 5, 22) er weiß was er tut, es ist sein „Job“ uns zu führen, er weiß besser was wir brauchen….Ich bin mir sicher, unsere Welt wäre eine andere, wenn er und nicht unsere Egos uns führen düfte….versuchen Sie es, sie werden überrascht sein, was alles möglich ist, wenn Sie Ihr Herz wirklich öffnen und vertrauen.

Einen wunder-vollen Tag wünsche ich Ihnen.

 

31.Mai.2017

Hier einen sehr schönen Text, wie ich finde, von Nelson Mandela:

Unsere tiefste Angst ist es nicht,
ungenügend zu sein.
Unsere tiefste Angst ist es, 
dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.

Es ist unser Licht,  nicht unserer Dunkelheit,
das wir am meisten fürchten.
Wir fragen uns, wer bin ich denn, 
um von mir zu glauben, dass wir brilliant,
großartig, begabt und einzigartig bin?

Aber genau darum geht es doch,
warum solltest du es nicht sein?
DU BIST EIN KIND GOTTES,
dich klein zu machen nützt der Welt nicht.
Es zeigt nicht von Erleuchtung, dich zurück zu nehmen,
nur damit andere Menschen um dich herum,
sich nicht verunsichert fühlen.

Wir alle sind aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes,
die in uns liegt, auf die Welt zu bringen.
(Uns wieder an sie zu erinnern, sie wieder in uns zu ent-wickeln, so tief sie auch in uns vergraben sein mag)
Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in JEDEM von uns.

Und indem wir unser eigenes Licht erscheinen lassen,
geben wir anderen Menschen unbewußt die Erlaubnis das Gleiche zu tun.
(Funktioniert leider in beide Richtungen!)
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unser Dasein automatisch die anderen…….

Nelson Mandela

Wie wahr das ist, zeigen mir täglich meine Klienten, die sich je mehr sie ihre Themen und somit ihre Ängste verlieren, immer mehr zu strahlen anfangen…..und auch mein eigenes Leben verändert sich Tag für Tag, mit jedem Vertrauen in meine Führung durch Jesus Christus der uns den Weg zurück zu Gott zeigte. Ich bin sehr dankbar diesen Weg wiedergefunden zu haben und solche Texte bestärken mich immer wieder weiter zu gehen….wieso auch nicht, was haben wir zu verlieren, außer unsere Ängste?